Digitale Bilder im Grabmal

KÖLN-ENSEN – Digitales Grabmal

Wer schon mal in Griechenland auf einen Friedhof war, wird gesehen haben, das auf den Grabsteinen die Bilder der verstorbenen zu sehen sind. Ich persönlich finde solche Gräber nicht so anonym, wie wir es von den Friedhöfen in Deutschland kennen. Einen Schritt weiter geht jetzt Michael Königsfeld aus Köln: für seine verstobene Tante hat er ein Grabmal mit digitalem Bilderrahmen ausgesucht. Alle Angehörigen die einen passenden Akku dabei haben, können so das Leben von Christine Lück (1923 – 2006) auf dem kleinen Monitor betrachten: Da ist sie als junges Mädchen mit geflochtenen Zöpfen über eine Wiese tollend, im Kreis der Familie neben dem Christbaum, in der Kittelschürze vor der Tür in die Sonne lachend, zum Schluss mit weißen Haaren im Altenheim sitzend. Ob sich das in Deutschland durchsetzen wird, muss noch geklärt werden. Eine Genehmigung der Friedhofsverwaltung liegt noch nicht vor.

BildQuelle und Nachzulesen bei: wdr.de

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